Meldepflichten & Fristen im Lohn: Diese Termine solltest du nie reißen
- Matthias
- vor 2 Stunden
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Im Lohn sind Fristen echte „Muss-Termine“. Wenn Infos zu spät kommen oder Meldungen hängen bleiben, wird es schnell teuer (Rückfragen, Korrekturen, unnötiger Stress). Damit dir das nicht passiert, kommt hier ein kompakter Überblick.
Die 5 Frist-Themen, die du im Griff haben solltest
1) Eintritt (Neueinstellung)
Wichtig: Anmeldung & Stammdaten müssen rechtzeitig vorliegen.
Mach’s so: Onboarding-Checkliste + Regel: „Daten vollständig vor dem Start“.
2) Änderungen im laufenden Monat
Dazu gehören z. B. Stundenänderungen, Zuschläge, Prämien, neue Arbeitszeiten.
Mach’s so: Setze einen Cut-off-Termin (z. B. 2–3 Werktage vor Lohnlauf): alles bis dahin einreichen.
3) Krankheit & Fehlzeiten
Fehlzeiten sind melde- und abrechnungsrelevant und brauchen saubere Dokumentation.
Mach’s so: Fehlzeiten tagesnah melden (spätestens zum Monatsabschluss), nicht „irgendwann“.
4) Austritt (Kündigung/Vertragsende)
Hier passieren viele Korrekturen, weil Resturlaub/Überstunden/variable Bestandteile fehlen.
Mach’s so: Austritts-Checkliste starten, sobald das Enddatum feststeht.
5) Monatliche Fixpunkte (SV/Beiträge & Abgabe-Läufe)
Die monatlichen Meldungen/Beiträge hängen davon ab, dass alle Lohninfos rechtzeitig da sind.
Mach’s so: Monatliche Mini-Routine: 10 Minuten Check vor dem Cut-off.
Die 3 Regeln, die 80% der Probleme lösen
Ein Kanal: Lohninfos nur über eine E-Mail/Upload-Stelle.
Ein Cut-off: „Bis Datum X, sonst im Folgemonat.“
Zwei Checklisten: Eintritt + Austritt (fertig).
Fazit:
Lohnfristen wirken kompliziert – sind aber mit klaren Abläufen leicht beherrschbar. Wenn du Cut-off + einen Kanal + Checklisten einführst, wird die Lohnabrechnung spürbar ruhiger.



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